Symposium zum 50. Geburtstag des Instituts für Hochenergiephysik

21. November 2016, 12:16
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Öffentlich zugängliche Veranstaltung beleuchtet die Zukunft der Physik – jenseits des Standardmodells

Wien – Das Institut für Hochenergiephysik (HEPHY) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) wird heuer 50 Jahre alt. Gefeiert wird nicht nur mit der seit Mitte Oktober laufenden Ausstellung "Wie alles begann – Von Galaxien, Quarks und Kollisionen" im Naturhistorischen Museum Wien, sondern auch mit einem öffentlich zugänglichen Symposium am 24. November in Wien.

Bei seiner Gründung 1966 wurde das HEPHY mit Forschungsarbeiten am Europäischen Labor für Teilchenphysik CERN bei Genf beauftragt, dem Österreich 1959 beigetreten war. Mittlerweile ist das HEPHY nicht nur am CERN, sondern auch bei anderen internationalen Großforschungsprojekten beteiligt: Etwa am CRESST-Experiment am Laboratori Nazionali del Gran Sasso in Italien oder am Teilchenbeschleuniger der japanischen High Energy Accelerator Research Organization (KEK).

Für HEPHY-Direktor Jochen Schieck ist man an einen Punkt gekommen, "an dem die Grenzen des Standardmodells der Teilchenphysik für die Erklärung unseres Universums deutlich werden. Es geht daher heute um nicht weniger als die Suche nach einer neuer Physik jenseits des Standardmodells." Wie diese neue Physik aussehen könnte, beleuchten internationale Wissenschafter bei dem Symposium.

Der langjährige stellvertretende Hephy-Direktor Manfred Krammer, der seit diesem Jahr das Department für experimentelle Physik am CERN leitet, wird zum Abschluss der Veranstaltung einen Vortrag über die kleinsten Bausteine des Universums halten und berichten, wie sich mit dem Teilchenbeschleuniger am CERN unbekannte Teilchen entdecken lassen. (APA, 21. 11. 2016)

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