Griechische Zehnjahresanleihen auf Zweijahrestief

21. November 2016, 10:49
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USA mit 2,355 Prozent auf Höchststand seit einem Jahr

Brüssel/Washington – Etwas eigenartig entwickelten sich in den vergangenen Wochen die Renditen für Zehnjahresanleihen. Das griechische Sorgenkind der vergangenen Jahre konnte seinen Stand auf 7,029 Prozent drücken – immer noch für die Refinanzierung zu hoch, allerdings ist das der niedrigste Wert seit mehr als zwei Jahren. Andererseits stieg die US-Rendite mit 2,355 Prozent auf den Höchstwert seit einem Jahr.

Verteuerungen gab es auch in der Eurozone, mit Ausnahme Griechenlands und auch von Marktführer Deutschland, das mit 0,282 Prozent notierte. Dann kommen die Niederlande (0,443 Prozent), gefolgt von Litauen (0,45 Prozent), Finnland (0,484 Prozent) und Österreich (0,553 Prozent).

Danach folgen Lettland (0,549 Prozent), Belgien (0,687 Prozent), Frankreich (0,798 Prozent), Irland (1,008 Prozent) sowie Slowenien (1,105 Prozent).

Spanien verteuerte sich auf 1,605 Prozent, Italien sprang auf 2,114 Prozent, Portugal musste einen weiteren Anstieg auf 3,839 Prozent hinnehmen. Griechenland als Klassenletzter notierte bei 7,029 Prozent.

Großbritannien, das nicht der Eurozone angehört, bald aber auch kein EU-Mitglied mehr sein könnte, notierte bei 1,429 Prozent. (APA, 21.11.2016)

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