Eltern eines im Burgenland ertrunkenen Buben werden angeklagt

19. November 2016, 14:11
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Laut "Kurier" wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Verletzung der Aufsichtspflicht

Mattersburg/Eisenstadt – Nach dem Tod ihres siebenjährigen Sohnes im Juni im Bezirk Mattersburg werden die Eltern wegen Verdachts der fahrlässigen Tötung durch Verletzung der Aufsichtspflicht angeklagt, berichtete der "Kurier" am Samstag. Der Bub war daheim im Pool ertrunken. Umfangreiche Ermittlungen hätten ergeben, dass er noch nicht ausreichend schwimmen konnte, sagte der Staatsanwalt der Tageszeitung.

Die Mutter hatte das Kind leblos auf dem Wasser treibend gefunden. Es wurde unter laufender Reanimation vom Notarzthubschrauber ins Wiener Donauspital geflogen, die Bemühungen der Ärzte waren aber letztendlich vergeblich.

Laut dem "Kurier" kommt es im Falle des Ertrinkens eines Kindes sehr selten zu einer Anklage wegen fahrlässiger Tötung. Der Strafrahmen betrage bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe. (APA, 19.11.2016)

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