49 Kilogramm Kokain bei Köln in Bananenkisten entdeckt

18. November 2016, 16:47
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Rauschgift in einer Bananenreiferei aufgefallen

Köln – In Wesseling bei Köln haben Zoll und Polizei 49 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Die Droge sei in Bananenkisten versteckt gewesen. Das Rauschgift sei in einer Bananenreiferei aufgefallen, berichtete die Kölner Polizei am Freitag. Es habe einen Schwarzmarktwert von vier bis fünf Millionen Euro. Der Fund vom 21. Oktober war zunächst nicht veröffentlicht worden.

Bananenkisten haben sich zu einem beliebten Versteck der Drogenschmuggler entwickelt. Normalerweise wird das Rauschgift aus den Anbauländern in Südamerika bereits in den großen Überseehäfen Europas wieder vom Obst getrennt, wissen Ermittler. Hin und wieder misslingt dies aber.

Häufig in Bananenkisten

So hatten Beschäftigte im Essener Großmarkt im vergangenen Jahr eine große Menge Kokain entdeckt. In Sachsen war das weiße Pulver in einer Bananenkiste sogar bis in einen Supermarkt in Eilenburg geraten – rund 20 Kilogramm.

Im Oktober 2014 waren in einem Container voller Bananen im Hafen von Antwerpen 1,1 Tonnen Kokain entdeckt worden. Eine ähnliche Menge war bereits im Juli 2014 in Antwerpen sichergestellt worden.

Bereits 2012 waren in einem Bonner Supermarkt 17 Kilo entdeckt worden – die Mitarbeiter waren daraufhin auf die Idee gekommen, den Fund auf eigene Faust zu verkaufen. Schon 2010 waren acht Pakete Kokain beim Umpacken einer Bananenkiste in Sachsen-Anhalt aufgetaucht. (APA, 18.11.2016)

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