Panische Flucht vor Donald Trump wird viraler Trend

18. November 2016, 17:20
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Von Studenten erfundene #TrumpsComingChallenge lässt Leute panisch vor neuem US-Präsidenten fliehen

Gegen Jahresende scheinen virale Herausforderungen wieder Hochkonjunktur zu haben. Gerade erst ließ die "Mannequin Challenge" tausende Nutzer erstarren – auch der ORF und die Wiener Polizei machten mit -, da bahnt sich auf Twitter und Facebook schon der nächste kleine Hype an. Gewidmet ist er Donald Trump, der im Jänner die Nachfolge von Barack Obama als US-Präsident antreten wird.

Dessen für viele überraschender Wahlsieg ist vor allem bei vielen Highschool-Schülern und Studenten nicht gut angekommen, die nun auch treibende Kraft hinter vielen Demonstrationen gegen den "President Elect" sind. Auch die Erfindung der #TrumpsComingChallenge wird ihnen zugeschrieben.

Weglaufen vor dem nächsten Präsidenten

Das Prinzip ist einfach: Eine Gruppe versammelt sich und sobald jemand "Trump‘s coming!" ("Trump kommt!") ruft, gilt es, möglichst panisch zu fliehen – in der Hoffnung, dass auch so manche nicht eingeweihte Person mitmacht. Ein an sich unterhaltsames, potenziell aber auch gefährliches Unterfangen.

Die inszenierte Flucht genießt mittlerweile auch schon die Aufmerksamkeit größerer Medien, wie etwa CNN. Die Challenge selbst stammt von der "#AndysComing"-Challenge ab. Diese ist eine Referenz auf den Disney-Film "Toy Story" und war 2013 kurzzeitig auf Vine populär.

Teilnehmer warfen sich dabei zu Boden, wenn jemand "Andy’s coming!" rief. Damit stellten sie die lebendigen Spielzeugfiguren nach, die beim Eintreffen ihres Besitzers in ihre gewohnte Starre verfielen. (red, 18.11.2016)

  • Teilnehmer der "Trump is coming"-Challenge inszenieren eine panische Flucht vor dem umstrittenen "President Elect".
    foto: apa/afp/rhona wise

    Teilnehmer der "Trump is coming"-Challenge inszenieren eine panische Flucht vor dem umstrittenen "President Elect".

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