Unklarheit über möglichen Jobkahlschlag bei Rocket internet

18. November 2016, 11:27
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Unternehmen weist Bericht über massiven Mitarbeiterabbau zurück – Sprecherin: "Auch von einem Strategieschwenk kann keine Rede sein"

Die Start-up-Schmiede Rocket Internet dementiert einen Bericht über einen massiven Arbeitsplatzabbau. Dem "Manager Magazin" zufolge soll die Zahl der Mitarbeiter in der Berliner Zentrale von mehr als 400 Ende 2015 auf weniger als 200 gesunken sein. Bis zum Jahresende sollen es sogar nur rund 100 sein. "Diesen Bericht dementieren wir klar und deutlich", sagte eine Rocket-Sprecherin am Freitag.

Die Behauptungen seien falsch und entbehrten jeder Grundlage. "Auch von einem Strategieschwenk kann keine Rede sein", sagte die Sprecherin. "Wir bauen nach wie vor und investieren auch in erfolgversprechende Internetgeschäftsmodelle. Das bleibt eine wichtige Säule unseres Geschäftsmodells."

Investments in bereits gegründete Firmen

Das Magazin hatte berichtet, Rocket Internet fokussiere sich nicht mehr darauf, selbst Unternehmen auszugründen, sondern setze vor allem auf Investments in bereits gegründete Firmen.

Im ersten Halbjahr schrieb Rocket einen Verlust von 212 Millionen Euro. Rockets Geschäftsmodell – das Gründen von Start-ups – schluckt viel Geld. Das will sich der Konzern über Verkäufe und Börsengänge zurückholen. Rocket ist unter anderem am Kochbox-Anbieter HelloFresh, am Essenslieferdienst Delivery Hero sowie den Möbelhändlern Westwing und Home24 beteiligt. (APA, 18.11. 2016)

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