In Wien wird Sonntagsöffnung urgiert

17. November 2016, 18:33
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Tourismus-Chef Kettner will, dass Wien im internationalen Vergleich nachzieht

Wien – Einer neuen Studie zufolge lassen Touristen in Wien viel weniger Geld liegen als in anderen Großstädten. Eine der Erklärungen beschreibt der "Kurier": Es fehlt der Sonntag zum Einkaufen. Der Chef des Wien-Tourismus Norbert Kettner und Handelsspartenchef Rainer Trefelik fordern die Sonntagsöffnung im Handel.

Allgemein wird immer kürzer verreist. Wien gilt als ideal für Städtetrips. Wenn von den 2,28 Urlaubstagen, die ein durchschnittlicher Tourist aus dem Ausland in Wien verbringe, ein ganzer Tag zum Shoppen wegfalle, falle das stärker ins Gewicht als bei einem Urlaub, der eine ganze Woche dauere, wird in der Zeitung (Freitagausgabe) argumentiert. Noch dazu wo viele Gäste von anderen Großstädten gewohnt seien, auch am siebenten Tag der Woche einkaufen zu gehen.

"Die Welt verändert sich und wir müssen endlich nachziehen", wird Wiens Handelsobmann Trefelik zitiert. "Derzeit lassen wir Potenzial auf der Straße liegen." Dabei lägen die Vorschläge ausgearbeitet auf dem Tisch. Tourismus-Chef Kettner: "Wien würde von einer Sonntagsöffnung sicherlich profitieren." (APA, 17.11.2016)

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