ORF-Fernsehen am Limit: Zechner warnte im Ausschuss

17. November 2016, 17:22
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Projekt 2017: Settele auf "Wochenfahrt"

Wien – Rasch nickte der Stiftungsrat die Programmschemata für Online, Radio (ohne fünf Betriebsratsstimmen) und Fernsehen ab, obwohl just am Produkt des ORF merklich gespart wird. Nach ihrem Auftritt im Programmausschuss musste sich Fernsehdirektorin Kathrin Zechner etwa fragen lassen, warum sie so negativ präsentiert habe, berichten Teilnehmer. Und nicht nur das:

Das ORF-TV muss 2017 rund fünf Millionen Euro einsparen. Von 2012 bis 2017 betragen die Einsparungen bei ORF 1 und ORF 2 kumuliert schon 25 Millionen. 2017 dürfte es wegen der Sparmaßnahmen deutlich weniger neue Produktionen geben. Kein neuer "Landkrimi" sei geplant.

Aus der täglichen Newsshow in Wrabetz' Konzept könnte auch aus Kostengründen eine wöchentliche werden. Womöglich gar eine "Wochenfahrt" von Hanno Settele, hieß es im Ausschuss. Dessen jüngste Doku über Türken in Wien lobte Zechner dort als Erfolg sehr nüchternen Umgangs mit kontroversiellen Themen. (fid, 17.11.2016)

  • TV unter Spardruck. Direktorin Zechner plant neues Format für Settele.
    foto: apa/georg hochmuth

    TV unter Spardruck. Direktorin Zechner plant neues Format für Settele.

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