Djokovic lässt Goffin nur drei Games

17. November 2016, 17:18
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Serbe fertigt den für Monfils eingesprungenen Ersatzmann in nur 69 Minuten klar ab

London – Das dritte Match in der Gruppe "Ivan Lendl" ist für Novak Djokovic fast schon zum Spaziergang geworden. Der als Nummer zwei gesetzte Serbe fertigte am Donnerstag bei den mit 7,5 Mio. Dollar dotierten ATP-Finals den für Gael Monfils eingesprungenen Ersatzmann David Goffin in nur 69 Minuten mit 6:1, 6:2 ab. Djokovic hatte sich schon zuvor den Einzug ins Halbfinale gesichert.

Guter Lohn und wichtige Punkte

Dennoch war das Match nicht bedeutungslos: Einerseits hat sich der Serbe, der schon mehr als 105 Mio. Dollar Karriere-Preisgeld verdient hat, weitere 179.000 Dollar gesichert, andererseits, und wohl auch nicht unwichtig für ihn, zusätzliche 200 ATP-Zähler. Im Kampf um den Tennis-Thron zum Jahres-Ende gegen Andy Murray hat Djokovic nun einmal mit 600 Punkten das Maximum aus der Vorrunde herausgeholt. Murray hat am Freitag gegen Stan Wawrinka die Chance, es ihm gleichzutun.

"Ich habe mich heute am besten gefühlt im Vergleich zu den bisherigen Matches. Ich habe das Level erhöht, das ist ein gutes Zeichen", freute sich Djokovic, der vor diesmal nur etwa halb voller Kulisse in der O2-Arena spielte. Erst Mittwochabend hatte er erfahren, dass er statt gegen Monfils gegen Goffin spielen würde. Der Belgier, Nummer 11 im ATP-Ranking, ist einer von zwei Ersatzmännern in London im Falle von Verletzungen. "Es ist nicht einfach für ihn, da raus zu kommen. Er hat nicht sein bestes Tennis gespielt", konstatierte Djokovic.

Goffin kann sich immerhin mit 102.000 Dollar für sein Antreten und dem sicher auch für ihn unvergesslichen Eindruck der O2-Arena trösten. "Er ist sehr solide, er gibt dir keine freien Punkte. Er spielt aggressiv und bringt jeden Aufschlag zurück", sagte Goffin über den zwölffachen Major-Sieger. (APA, 17.11.2016)

  • Der "Djoker" in akrobatischem Schwebezustand.
    foto: reuters / tony o'brien livepic

    Der "Djoker" in akrobatischem Schwebezustand.

  • David Goffin auf verlorenem Posten.
    foto: apa/afp/glyn kirk

    David Goffin auf verlorenem Posten.

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