Europas Forschungsunis schließen sich zusammen

17. November 2016, 10:43
25 Postings

Universität Wien ist Gründungsmitglied der "Guild of Research-Intensive Universities"

Die Universität Wien ist Mitglied im neu gegründeten Netzwerk europäischer Forschungsuniversitäten, "The Guild of Research-Intensive Universities". Ziel des Zusammenschlusses ist es, den Einfluss forschungsintensiver Universitäten innerhalb in der EU weiter zu stärken. Damit entsteht eine Plattform für neue, internationale Kooperationen. Das Guild-Netzwerk umfasst bis zu 25 Top-Universitäten aus ganz Europa. Die Universität Wien ist das einzige österreichische Mitglied.

Durch die Zusammenarbeit ihrer forschungsstarken Mitglieder beabsichtigt die Guild, Beiträge zur europäischen Forschungspolitik einzubringen und eine Plattform für neue Kooperationsprojekte zu entwickeln. Zu diesem Zweck will sie in Verbindung mit politischen Entscheidungsträgern treten, die öffentliche Debatte stärken, Exzellenz in der Hochschulbildung voranbringen sowie mit privaten und öffentlichen Institutionen kooperieren. "Die Universität Wien wird das neue Netzwerk nutzen, um das Potenzial europäischer Forschungserkenntnisse und Innovationen noch stärker auszuschöpfen als bisher", erklärt Rektor Heinz W. Engl. "Dies wird auch in Zusammenarbeit mit anderen Interessensvertretungen, auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene, erfolgen."

Die Universitäten des Guild-Netzwerks stehen für exzellente Forschung, forschungsgeleitete Lehre und Innovation. Die Mitglieder der Guild engagieren sich für einen gemeinschaftlichen Austausch in den Bereichen Forschung, Innovation und öffentliches Engagement, wobei die Qualität ihrer Forschung einen entscheidenden Faktor für die Generierung von Wissen darstellt.

Ziel der Guild ist es, eine effektive und unverwechselbare Stimme zu schaffen, um sich so den großen wissenschaftlichen und sozialen Herausforderungen in Europa stellen zu können. "Im Zentrum der europäischen Entwicklung sollten das Wissen, das Universitäten schaffen, stehen, sowie die Innovationskraft ihrer WissenschafterInnen und AbsolventInnen und nicht zuletzt die Studierenden, die an Universitäten ausgebildet werden", so Engl. Zu den Mitgliedern der Guild zählen unter anderen die Universitäten von Aarhus, Bologna, Ghent, Glasgow, Göttingen, Groningen, das King's Kollege London sowie die Universitäten Oslo, Tübingen, Uppsala und Warwick. (red, 17.11.2016)

Share if you care.