Clintons erster Auftritt: "Ich wollte nie wieder das Haus verlassen"

17. November 2016, 10:44
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US-Präsidentschaftskandidatin bei Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten armer Kinder

Washington – Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach dem Eingeständnis ihrer Wahlniederlage gegen Donald Trump hat Hillary Clinton sich zutiefst enttäuscht über das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahl gezeigt.

Die Wahl habe eine tiefe Spaltung in der Bevölkerung zutage gebracht, sagte die unterlegene Kandidatin am Mittwochabend bei einer Benefizveranstaltung in Washington.

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Seit der Wahl vor einer Woche würden sich viele Menschen fragen, ob die USA "das Land sind, für das wir sie gehalten haben", sagte Clinton. Sie sei enttäuschter, "als ich es jemals ausdrücken könnte". Es sei nicht leicht, wieder öffentlich aufzutreten: "Es gab einige Male in der vergangenen Woche, wo ich mich am liebsten mit einem guten Buch oder unseren Hunden eingekuschelt und nie wieder das Haus verlassen hätte."

Bei der Wohltätigkeitsveranstaltung zugunsten von Kindern aus armen Familien äußerte sich Clinton – ohne ihn beim Namen zu nennen – auch zu den Ankündigungen des designierten Präsidenten Trump, Millionen illegale Einwanderer abzuschieben. "Es gibt Kinder, die heute Angst haben – wie das kleine Mädchen, das ich in Nevada getroffen habe und das in Tränen ausbrach, als es mir erzählte, wie viel Angst es hat, dass ihm seine Eltern weggenommen und abgeschoben werden könnten", sagte Clinton. "Kein Kind sollte mit einer solchen Angst leben müssen."

Clinton hatte die Wahl gegen Trump knapp verloren, obwohl sie über eine Million Stimmen mehr als ihr Gegner erreicht hatte. (red, APA, AFP, 17.11.2016)

  • Hillary Clinton bei der Children's Defense Fund Beat the Odds Celebration.
    foto: reuters/joshua roberts

    Hillary Clinton bei der Children's Defense Fund Beat the Odds Celebration.

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