"Brauche ich einen Adapter?": Spott für Apples teures "Fanboy-Buch"

17. November 2016, 10:17
307 Postings

Der 300-Euro-Bildband über eigene Produkte erheitert die Twitter-Gemeinde

Dass sich Apple als Hersteller von Lifestyleprodukten versteht, die zu Premiumpreisen angeboten werden, ist nicht neu. Das aktuelle iPhone zählt zu den teuersten Smartphones am Markt, auch Macbooks und andere Hardware werden nicht gerade als Schnäppchen angeboten. Seit kurzem führt man auch ein Buch im Angebot.

"Designed by Apple in California" heißt es und kommt in zwei Größen für 200 beziehungsweise 300 Euro. Laut Beschreibung enthält es 450 Fotos von Apple-Produkten und Designs aus 20 Jahren, aufgenommen in einem "absichtlich spartanischen Stil".

foto: apple

Gefundenes Fressen

Ob sich das Werk gut verkaufen wird, bleibt abzuwarten. Jede Menge Aufmerksamkeit hat sich das "Applebook" damit allerdings schon gesichert – denn zahlreiche Nutzer ziehen es mittlerweile auf Twitter durch den Kakao.

Nutzer @joschplusa hegt etwa einen schlimmen Verdacht. Könnte das "#AppleBook" vielleicht ein Satireprojekt von Jan Böhmermann sein?

Möglicherweise ist es aber auch eine Parodie von Apple selbst, denkt ein anderer Nutzer.

Photopulse-CEO Bernhard Steiner weist auf potenziell grobe Sicherheitsprobleme des Applebook hin.

"The Verge"-Journalist Tom Warren findet wiederum die Angaben der Spezifikationen unzureichend.

Eric Philipp wünscht sich mehr Farbvarianten und will erst bei einer Ausgabe in Diamantschwarz zuschlagen.

Ein weiterer User stellt Vermutungen über die Zielgruppe des Buches an.

Lobende Worte findet der österreichische Entwickler Robert Fuchs. Denn Apples Bildband kommt zumindest ohne Adapter aus.

Apple-Fan Matt Traynor hat sich das Applebook ganz genau angesehen und einen Fehler gefunden. Der iMac G5 mit "iSight" ist tatsächlich nicht 2004, sondern 2005 erschienen.

Nach wie vor posten User ihr Erstaunen und so manche scherzhafte Anmerkung zu dem Buch auf Twitter. Zu finden sind die Reaktionen unter dem Hashtag "Applebook". Auch Meedia hat einige Statements zum "Fanboy-Designbuch" dokumentiert. (red, 17.11.2016)

Share if you care.