Zwei Festnahmen nach Leichenfund im Waldviertel

17. November 2016, 08:03
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Pärchen unter Mordverdacht – Bekannter vor Jahren erschossen

Waidhofen an der Thaya / Krems – Nach dem Fund einer in einen Schlafsack verpackten Leiche im Waldviertel Ende Oktober dürfte der Fall geklärt sein, berichtete der "Kurier" am Donnerstag. Demnach wurde am Mittwoch ein nahe dem Fundort wohnendes Paar festgenommen, das die Tat vor Jahren begangen haben soll. Die beiden seien mit dem Opfer bekannt gewesen, das aus dem Wiener Obdachlosenmilieu stammte.

Der Zeitung zufolge war der Mann erschossen worden, bei der Obduktion sei ein Schusskanal im Brustbereich festgestellt worden. Um die laufenden Ermittlungen nicht zu gefährden, habe die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Krems, Susanne Waidecker, zunächst keine näheren Angaben zu dem Fall gemacht. Ein Waldarbeiter hatte die stark verweste Leiche bei Puch im Bezirk Waidhofen an der Thaya entdeckt.

Mitgliedskarte klärte Identität

Die Leiche war in Plastikfolie eingewickelt und in einem Schlafsack gepackt im Wald abgelegt worden. Laut "Kurier" half den Kriminalisten eine bei der Leiche gefundene Mitgliedskarte eines Supermarkts bei der Klärung der Identität. In der Folge wurde dessen enge Verbindung zu dem Pärchen im Waldviertel ermittelt.

Die Staatsanwaltschaft Krems hielt sich am Donnerstagvormittag noch bedeckt. Leiterin Susanne Waidecker teilte mit, dass sie in dem mutmaßlichen Mordfall "derzeit gar nichts" bestätige und es vorerst "keine Auskunft" gebe. (APA, 17.11.2016)

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