Der Circus Maximus als archäologische Attraktion

16. November 2016, 15:16
6 Postings

Bürgermeisterin Raggi: "Es ist wichtig, dass die Stadt Rom das Gelände um den Circus Maximus wieder besser verwertet.

foto: reuters/max rossi

Rom – Der Circus Maximus im Herzen Roms wird zum archäologischen Gelände: Roms Bürgermeisterin Virginia Raggi hat nach sechsjährigen Restaurierungsarbeiten das Gelände mit Ausgrabungsstätten eingeweiht, in denen die noch erhaltenen Überreste des größten Schauplatzes der römischen Wagenrennen und Gladiatorenkämpfe zu sehen sind.

foto: reuters/max rossi

Im 600 mal 140 Meter messenden Circus Maximus fanden einst bis zu 250.000 Menschen Platz. Für die Bürger Roms war der Circus der beliebteste Schauplatz für Wagenrennen. Die Ostgoten, die vor rund 1.500 Jahren die Stadt eroberten, hatten an den Spielen der Römer jedoch kein Interesse und ließen die Anlage verfallen. Im Jahr 549 fand dort das letzte Wagenrennen statt.

foto: reuters/max rossi

Nun können Besucher wieder die Galerien besichtigen, die einst bis zu den Tribünen des Schauplatzes führten. Zu besichtigen sind auch einige Räumlichkeiten, die einst als Läden dienten und in denen Snacks für das Publikum der Spiele verkauft wurden. Errichtet wurde eine Panoramaterrasse, die einen Ausblick auf das gesamte Gelände des Circus Maximus bietet. Zu sehen sind Fragmente von Tafeln zu Ehren der römischen Kaiser. Die Eintrittskarten kosten fünf Euro.

foto: reuters/max rossi

"Es ist wichtig, dass die Stadt Rom das Gelände um den Circus Maximus wieder besser verwertet. Römer und Touristen können sich jetzt ein Bild machen, wie der Circus Maximus wirklich aussah", kommentierte Raggi. (APA, red, 16. 11. 2016)

Share if you care.