Wien: Friseur nach Schussattentat im Spital gestorben

16. November 2016, 12:17
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46-jähriger Geschäftsbesitzer auf Intensivstation Verletzungen erlegen – Großfahndung nach Täter

Wien – Ein 46 Jahre alter Friseur, der Mittwochmittag in seinem Salon in Wien-Meidling von einem Mann niedergeschossen wurde, ist im Krankenhaus gestorben. Das sagte Polizeisprecher Roman Hahslinger. Der Österreicher war am Nachmittag noch notoperiert worden, ehe er am frühen Abend auf der Intensivstation seinen schweren Verletzungen erlag.

Fahndung

Der Täter, der laut Polizei aus dem Bekanntenkreis des Opfers stammen dürfte, flüchtete. Nach ihm wurde gefahndet. "Der Verdächtige dürfte sein Opfer bewusst ausgewählt haben", schilderte Hahslinger. Kurz vor 11.30 Uhr betrat der Schütze den Friseursalon in der Wienerbergstraße. Anwesend waren neben dem 46-Jährigem Besitzer auch eine Mitarbeiterin und eine Kundin. "Der Täter ist in das Geschäft, hat den Inhaber sofort erkannt und ihn auch kurz in gebrochenem Deutsch kurz angesprochen. Dann hat er sofort das Feuer eröffnet", berichtete Hahslinger. Der Mann schoss mehrfach in Richtung des 46-Jährigen. Das Opfer erlitt mehrere Einschüsse im Oberkörper.

Notoperation noch am Nachmittag

"Ich habe ein bis zwei Schüsse gehört", schilderte Miodrag V., der direkt oberhalb des Friseursalons im Gemeindebau wohnt. "Als ich aus dem Fenster gesehen hab, war schon die Polizei da", sagte der 38-Jährige. Die Mitarbeiterin und die Kundin blieben unverletzt, sie verständigten sofort die Einsatzkräfte. (APA, 16.11.2016)

  • Der Tatort in Wien-Meidling.
    foto: apa/georg hochmuth

    Der Tatort in Wien-Meidling.

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