EU-Bankenabwicklerin warnt vor lockereren Bankregeln

15. November 2016, 14:08
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Auch über Trumps zukünftige Politik solle nicht zu viel gemutmaßt werden

Frankfurt am Main – Die europäische Bankenabwicklungsbehörde warnt nach der Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten vor einer zu starken Lockerung der Regeln für Banken. Nach einer Phase ständig verschärfter Vorschriften sei es zwar durchaus normal und richtig, über den Sinn der Vorgaben zu diskutieren, sagte Behördenchefin Elke König am Rande einer Konferenz in Frankfurt.

"Wir müssen aber aufpassen, dass das Pendel nicht mit zu viel Schwung in die andere Richtung schlägt." König warnte zugleich vor zu großen Mutmaßungen über die Politik des künftigen US-Präsidenten. Die konkreten Schritten müssten erst mal abgewartet werden.

Trump hatte kurz nach seiner Wahl bekräftigt, sich die nach der Finanzkrise verschärften US-Bankengesetze vorzuknöpfen. Sein Team werde das Gesetzespaket auseinandernehmen und durch neue Richtlinien ersetzen, um Wachstum zu fördern und Arbeitsplätze zu schaffen. Die deutsche Finanzaufsicht Bafin sprach sich in der vergangenen Woche für Kontinuität und Berechenbarkeit in der Banken-Regulierung aus. (APA, dpa, 15.11.2016)

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