Sporthändler verdienen immer mehr an Online-Ski-Verleih

15. November 2016, 11:08
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Intersport investiert in neue Verleihwebsite und hat wie Sport 2000 knapp 190 Niederlassungen, an denen Skiausrüstung parat steht

Wien – Neben vielen freien Händlern dominieren Intersport und Sport 2000 den Skiverleihmarkt in Österreich. Sie haben jeweils knapp 190 Niederlassungen, bei denen man online im Voraus Skier, Skischuhe und Ähnliches reservieren kann. Auch Hervis hat zwölf solche Standorte. Das Onlineangebot wird laut dem Verband der Sportartikelerzeuger und Sportartikelausrüster Österreichs (VSSÖ) sehr gut angenommen.

Der Winter ist prinzipiell ein besonders wichtiges Geschäft, bei Intersport teilt sich der Jahresumsatz von zuletzt rund 400 Millionen Euro im Verhältnis 60 zu 40 zugunsten des Winters auf. Der Anteil des Skiverleihs am Gesamtumsatz beträgt zehn Prozent und ist laut Intersport stark steigend. Die Wachstumsraten betrugen in den vergangenen Wintern zehn bis 15 Prozent.

Der VSSÖ bestätigt die hohen Wachstumsraten bei Verleihartikeln. Die Händler locken auch mit Rabattangeboten und damit, wie praktisch das Onlinebuchen im Voraus sei. Zuhause vorausgewählt, steht die Winterausrüstung zum Urlaubsstart parat.

Intersport hat nun eine neue Verleihwebsite gelauncht, bis zum nächsten Saisonstart will man eine sechsstellige Summe in die Plattform investieren. Ziel sei es, den Buchungsablauf einfacher und schneller zu gestalten. "Mit der neuen Onlinebuchung machen wir es unseren Kunden leichter, sich Wintersportausrüstung auszuleihen und schneller auf die Piste zu kommen", sagt Intersport-Geschäftsführer Mathias Boenke. Das Wachstum im Tourismusbereich sei kontinuierlich. (APA, 15.11.2016)

  • Intersport macht 60 Prozent seiner Umsätze im Winter.
    foto: apa, oö tourismus

    Intersport macht 60 Prozent seiner Umsätze im Winter.

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