Pfundschwäche belastet Vodafone – Milliardenabschreibung in Indien

15. November 2016, 10:01
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Umsatz sank im ersten Halbjahr um 3,9 Prozent

Dem britischen Telekomkonzern Vodafone fährt das Brexit-Votum in die Parade. Das schwache britische Pfund machte das Wachstum der Umsatzerlöse im ersten Halbjahr zunichte. Insgesamt sackte der Umsatz um 3,9 Prozent auf 27,1 Mrd. Euro ab, wie die Briten am Dienstag mitteilten.

Auch die Senkung von Roaminggebühren in Europa bremste das Geschäft

Seit diesem bis zum 31. März 2017 laufenden Geschäftsjahr bilanziert Vodafone in Euro, weil das Unternehmen den Hauptteil der Geschäfte auf dem Kontinent macht. In der Umrechnung der Erlöse aus der Heimat Großbritannien macht der Brexit Vodafone nun einen Strich durch die Rechnung. Auch die Senkung von Roaminggebühren in Europa bremste das Geschäft.

Milliardenabschreibung in Indien

Weil Vodafone den Wert der großen indischen Tochter wegen wachsender Billigkonkurrenz im Land um 5 Mrd. Euro abschrieb, fiel der den Aktionären zuzurechnende Verlust im ersten Halbjahr mit 5,1 Mrd. Euro noch höher aus als vor einem Jahr mit 2,5 Mrd. (APA, 15.11. 2016)

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