Passagierrekordjahr bei Flughafen Wien

15. November 2016, 08:56
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Nettogewinn bis September dank Malta-Aufwertung um 78,5 Prozent höher

Wien/Schwechat – Für den Flughafen Wien ist das Jahr 2016 bisher ein Rekordjahr. Das meldete der Vorstand am Dienstag. Im Juli und September gab es neue Höchstwerte bei der Zahl der Flugreisenden. Das Passagierwachstum werde daher im Gesamtjahr 2016 am oberen Ende der Prognose (null bis zwei Prozent) liegen, so der Airport. Umsätze und Ergebnisse legten bis September deutlich zu.

Der Flughafen sprach heute von "drei wirtschaftlich starken Quartalen". Beim Schuldenabbau ist man stark weiter gekommen. Hier wurde das Jahresziel, die Nettoverschuldung unter 400 Millionen Euro zu drücken, bereits erreicht, teilte die börsennotierte Gesellschaft mit. Ende September lag man bei 370,8 Millionen Euro, das waren 95 Millionen Euro weniger als Ende 2015.

Passagierzuwachs von 2,2 Prozent

Zusammen mit den Auslandsbeteiligungen Malta Airport und Flughafen Kosice gab es mit insgesamt 21,9 Millionen Passagieren von Jänner bis September 2016 einen Passagierzuwachs von 2,2 Prozent. Am Standort Wien waren es 17,68 Millionen Passagiere, ein Plus von 1,1 Prozent – obwohl etwa das Osteuropageschäft der Airlines und Afrika weiter rückläufig waren.

Die heurige Anteilsaufstockung in Malta und eine damit verbundene Aufwertung dieser Beteiligung um mehr als 50 Millionen Euro hat auch die Finanzergebnisse deutlich gepusht.

Bei einem Umsatzanstieg um 10,2 Prozent auf 545,4 Millionen Euro (Malta ist seit dem zweiten Quartal vollkonsolidiert) legte nach den ersten neun Monaten der Nettogewinn um 78,5 Prozent auf 150,6 Millionen Euro zu. Zieht man den "Malta-Einmaleffekt" ab, stieg das Nettoergebnis um 17,1 Prozent auf 98,8 Millionen Euro.

Der Ausblick fürs Gesamtjahr – 725 Millionen Euro Umsatz und 310 Millionen Euro Ebitda sowie 115 Millionen Euro Nettoergebnis vor Minderheiten (bereinigt) – wurde heute bekräftigt. Ende September lag das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) bei 306,5 Millionen Euro beziehungsweise bereinigt bei 254,7 Millionen Euro. (APA, 15.11.2016)

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