Suchanfragen nach USA-Reisen um 17 Prozent eingebrochen

14. November 2016, 15:14
19 Postings

Reiselust seit Präsidentschaftswahl im Tiefflug

Seit der US-Präsidentschaftswahl vergangenen Dienstag sind die Suchanfragen nach USA-Flügen um 17 Prozent eingebrochen. Das beobachtet die Reisesuchmaschine momondo.at. Reiseziele wie New York und Miami waren bei den Österreichern noch bis vor kurzem unter den Top-10 Destinationen weltweit. Ein Rückgang von 17 Prozent ist ein beträchtlicher Ausschlag nach unten, heißt es in einer Aussendung des Unternehmens.

Auch in anderen EU-Ländern sind die USA zu einem weniger beliebten Reiseziel geworden. In Deutschland kann momondo ebenfalls einen Rückgang von 17 Prozent bestätigen, in den Niederlanden sind die Suchanfragen nach Zielflughäfen in den Staaten um 20 Prozent eingebrochen.

Ähnliche Auswirkungen unmittelbar nach einer politischen Entscheidung konnte die Reisesuchmaschine heuer bereits einmal beobachten: Nach dem Brexit-Votum im Juni sind die Suchanfragen nach Englandreisen in ganz Europa deutlich gestiegen.

Ob die Österreicher die USA als Reiseland nur kurzfristig auf die Reservebank schicken, oder sich eine langfristige Negativentwicklung abzeichnen wird, könne man zum jetzigen Zeitpunkt allerdings nicht sagen. (red, 14.11.2016)

Die Angaben basieren auf den auf momondo.at, momondo.de und momondo.fr getätigten Suchanfragen für Reisen in die USA. Verglichen wurden die Suchanfragen für die Zeiträume 2.-6. November und 9.-13. November 2016.

  • Der Times Square zählt zu den populärsten Touristenattraktionen New Yorks.
    foto: getty images/istockphoto/meinzahn

    Der Times Square zählt zu den populärsten Touristenattraktionen New Yorks.

Share if you care.