PV Invest leiht sich zehn Millionen

13. November 2016, 16:56
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Fotovoltaikspezialist aus Velden verspricht Anleihezeichnern 4,14 bis 4,50 Prozent

Velden/Wien – Die auf die Finanzierung und den Betrieb von Fotovoltaikanlagen spezialisierte PV Invest GmbH glaubt an die Kraft der Sonne und will in dem Bereich stark expandieren – ab nun primär durch Übernahme bestehender Anlagen. Zu diesem Zweck begibt die in Velden am Wörthersee beheimatete Firma erstmals eine Unternehmensanleihe im Gesamtvolumen von zehn Millionen Euro. Dabei handelt es sich um nichtnachrangige, auf den Inhaber lautende Schuldverschreibungen mit fixem Zinssatz von 4,15 Prozent (bei sieben Jahren Bindung) bzw. 4,5 Prozent (bei zehn Jahren). Neu ins Portfolio kämen nur Anlagen, die in einem Zeitraum abgezahlt werden könnten, in dem noch die gesetzlich fixierten Einspeisetarife wirksam sind. "Somit besteht auch kein Risiko", sagte Günter Grabner, der PV Invest im Jahr 2009 gegründet hat, dem STANDARD.

Hohe Reserve

Mit der heuer erfolgten Einbringung des ebenfalls in Kärnten ansässigen Projektentwicklers KPV habe die PV-Invest-Gruppe nun eine geballte Ladung an Wissen, auch, was Planung und Errichtung von Anlagen betreffe.

Die Anleihe ist in zweimal fünf Millionen gesplittet. Abhängig von der Nachfrage gibt es noch eine Reserve von fünf Millionen Euro, die zusätzlich gezeichnet werden kann. Die Zeichnungsfrist endet am 2. Dezember, sofern das öffentliche Angebot nicht vorzeitig erschöpft ist. Mindestbetrag sind 1000 Euro, die Börsennotierung ist am dritten Markt der Wiener Börse vorgesehen. Neben den Hauptmärkten Italien und Bulgarien ist PV Invest auch in Slowenien, Deutschland, Frankreich und Spanien aktiv. (stro, 14.11.2016)

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