Feuer in Chemiekomplex in Leverkusen schreckte tausende Anrainer auf

13. November 2016, 13:14
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Brand gelöscht – Keine giftigen Schadstoffe

Leverkusen – Ein Großfeuer im Chemiepark Leverkusen im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen hat Samstagabend mehrere tausend Anrainer aufgeschreckt, doch am Ende gab die Feuerwehr Entwarnung. Bei Messungen unter anderem des Landesumweltamtes Nordrhein-Westfalen seien keine giftigen Schadstoffe in der Luft festgestellt worden, betonte der Betreiber Currenta am Sonntag.

Die Stoffe, die gebrannt hätten, würden in der Kosmetik eingesetzt und seien nicht giftig, sagte ein Sprecher. Rund sieben Stunden nach Ausbruch am Samstagabend war der Brand gelöscht. Damit sei auch die Warnung der Feuerwehr an die Bevölkerung in Köln und Leverkusen aufgehoben, teilte Currenta mit. Die Feuerwehr hatte die Menschen aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten und im Haus zu bleiben.

Das Feuer war den Angaben zufolge am Samstag gegen 20.30 Uhr bei Umfüllarbeiten in einem Lager des Unternehmens Momentive Performance Materials ausgebrochen. Das global tätige Spezialchemieunternehmen mit rund 700 Beschäftigten in Leverkusen stellt Silikone und keramische Werkstoffe her. Der betroffene Rheinabschnitt wurde für die Schifffahrt vorübergehend gesperrt, war aber Sonntagfrüh wieder befahrbar. Ob Löschwasser in den Rhein geflossen ist, stand zunächst nicht fest.

Der aufsteigender Rauch beunruhigte in der Nacht die Anrainer. Der Gestank kam nach Angaben von Currenta von der Rußbildung. 150 Leute unter anderem der Werksfeuerwehr und Berufsfeuerwehr Leverkusen kämpften stundenlang gegen die Flammen. Bei dem Brand wurde den Angaben zufolge niemand verletzt. (APA, 13.11.2016)

  • Wegen eines Brands im Chemiepark Leverkusen hat die Feuerwehr am Abend Tausende Anwohner in Leverkusen und Köln gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und nicht ins Freie zu gehen.
    foto: apa/oliver berg

    Wegen eines Brands im Chemiepark Leverkusen hat die Feuerwehr am Abend Tausende Anwohner in Leverkusen und Köln gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten und nicht ins Freie zu gehen.

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