Bereits 50 Tote nach Anschlag in Pakistan

13. November 2016, 12:00
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Dutzende Verletzte bei Angriff auf Sufi-Schrein – IS reklamierte Tat für sich

Quetta – Die Zahl der Toten nach dem verheerenden Bombenanschlag auf einen Schrein in Pakistan ist nach offiziellen Angaben auf mindestens 52 gestiegen. Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) habe sich zu der Bluttat bekannt, sagte der Innenminister der südlichen Provinz Baluchistan, Sarfraz Bugti, der Deutschen Presse-Agentur.

Mehr als 110 Menschen wurden bei der Attacke am Samstag verletzt und in Krankenhäuser in der Hafenstadt Karachi gebracht. Es ist der dritte Anschlag in Pakistan in den vergangenen Monaten, zu dem sich der IS bekannte.

"Es war ein Selbstmordanschlag", sagte der Polizeioffizier Manzoor Awan der dpa. Der Attentäter sei ein junger Mann im Teenager-Alter gewesen. Der Hüter des Schreins, Nawaz Ali, sagte, dass mehr als 1000 Männer, Frauen und Kinder dort an einer Zeremonie teilnahmen. Nach Medien-Berichten handelte es sich um eine Sufi-Zeremonie. Sufis folgen einer mystischen Form des Islams. Ihre Schreine werden immer wieder von Extremisten angegriffen. (APA, 13.11.2016)

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