Leichenfund in Tirol: Tatverdächtiger in Bayern festgenommen

12. November 2016, 15:33
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28-Jähriger stammt aus dem Beziehungsumfeld des Opfers

München/Söll – In München ist Freitagfrüh ein 28 Jahre alter Mann festgenommen worden, der unter dem dringenden Verdacht steht, jenen Mann erschossen zu haben, dessen Leiche Montagfrüh auf einem Parkplatz an der Eibergstraße (B173) im Gemeindegebiet von Söll (Bezirk Kufstein) in Tirol entdeckt worden ist. Der Festgenommenen stammt laut Polizei aus dem Beziehungsumfeld des Opfers.

Näheres zur Identität des mutmaßlichen Täters werde aus ermittlungstechnischen Gründen vorerst nichts bekannt gegeben, sagte der Leiter des Landeskriminalamts Tirol, Walter Pupp auf APA-Nachfrage. Der Verdächtige wurde dem bayrischen Haftrichter vorgeführt, welcher die beantragten Auslieferung nach Österreich stattgab. Wann der 28-Jährige nach Tirol ausgeliefert wird, hänge maßgeblich davon ab, ob er der Auslieferung zustimme, sagte Pupp. "Wenn er dies nicht tut, dauert es etwas länger", so der Leiter des Tiroler Landeskriminalamts. Die bei dem 28-Jährigen sichergestellten Gegenstände werden derzeit kriminaltechnisch untersucht.

Am Montag gefunden

Erst Freitagabend war Näheres über das Opfer bekannt geworden. Laut Polizei handelt es sich um einen 31-jährigen Griechen, der "seit geraumer Zeit" in Ottobrunn bei München lebte.

Ein Lkw-Lenker hatte die Leiche des erschossenen Mannes am Montag gegen 8.00 Uhr am Parkplatz "Steinerne Stiege" hinter der Leitschiene entdeckt. Daraufhin informierte er Mitarbeiter der Straßenmeisterei, die wiederum Polizei und Rettung alarmierten. Der 31-Jährige dürfte in unmittelbarer Nähe des Auffindungsorts getötet worden sein. Aufgrund der Lage der Leiche ging die Polizei davon aus, dass versucht worden war, den Toten in die Eibergklamm zu werfen. Bäume hätten den Absturz aber verhindert. Die Schusswaffe tauchte bis dato nicht auf. Unklar war auch, um welches Modell es sich handelt. (APA, 12.11.2016)

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