Mexiko-Nachspiel: Wolff rief Papa Verstappen an

12. November 2016, 15:16
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Nach Fast-Zusammenstoß mit WM-Spitzenreiter Rosberg – Missfallen bei Red-Bull-Berater Marko

Sao Paulo – Der Beinahe-Zusammenstoß zwischen Red-Bull-Pilot Max Verstappen und WM-Spitzenreiter Nico Rosberg in Mexiko samt möglicher Auswirkung auf die Formel-1-WM war auch beim GP von Brasilien, dem vorletzten WM-Lauf am Sonntag, ein Thema. Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff rief laut Medienberichten den Vater von Max Verstappen an und erregte damit Missfallen bei Red-Bull-Berater Helmut Marko.

Wolff habe in dem Telefonat mit Jos Verstappen, den er seit langem kenne, nur sagen wollen, dass es schade für den Ruf des jungen Niederländers wäre, wenn er den Titelkampf durch ein unbedachtes Manöver entscheiden würde. Dies hätten laut einem Bericht von auto-motor-und-sport.de die Verantwortlichen des Red-Bull-Rennstalls gar nicht goutiert.

"Wenn Herr Wolff etwas von uns will, dann soll er die Verantwortlichen von Red Bull kontaktieren und nicht den Vater. Wir fahren unser eigenes Rennen", sagte Marko. Der Steirer legte noch nach und schlug vor, Mercedes könne seine beiden Fahrer um 11.00 Uhr ein Rennen fahren lassen und der Rest starte um 14.00 Uhr. (APA; 12.11.2016)

  • Zieht sich den Unmut von Red Bull Racing zu: Toto Wolff.
    foto: apa/afp/isakovic

    Zieht sich den Unmut von Red Bull Racing zu: Toto Wolff.

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