Klimakonferenz: Wärmerekorde und Wahlschock

Infografik13. November 2016, 12:00
7 Postings

Dieser Sommer war weltweit betrachtet der heißeste aller Zeiten. Mit Donald Trump als US-Präsident droht der Plan zu scheitern, diese Temperaturrekorde einzudämmen

Bei der Klimakonferenz in Marrakesch, die noch bis Freitag dauert, wollten die Delegierten einen Zeitplan und Schritte vereinbaren, um die Erderwärmung weiter einzudämmen. Das Pariser Klimaschutzabkommen sollte ausgebaut werden. Stattdessen müssen die Delegierten nun fürchten, dass die USA den Vertrag nicht umsetzen. Diesen Schritt hatte Donald Trump angekündigt, falls er Präsident werden sollte. In seinem "Vertrag mit dem Wähler" versprach er Umweltauflagen zurückzunehmen und Milliardenzahlungen an das UN-Klimaschutzprogramm zu stoppen. "Wir werden unsere eigene Umwelt retten", sagte Trump.

Das sagt der designierte US-Präsident in einer Zeit, in der Wetterextreme global betrachtet die Regel sind – auch in der "eigenen Umwelt" von Donald Trump. Im September hat es in dutzenden Regionen erneut Wärme- und Kälterekorde gegeben, darunter auch in den Vereinigten Staaten.

Dem September sind 16 Monate vorausgegangen, die jeweils die wärmsten in der Geschichte der Aufzeichnungen waren. Ausgangspunkt sind Schätzungen der weltweiten Durchschnittstemperatur. Daten dafür sind seit 1880 vorhanden.

Die Auswirkungen des Wahlsiegs von Donald Trump auf das Klimaschutzabkommen finden Sie hier zusammengefasst. (gart, fin, 12.11.2016)

Share if you care.