Katastrophenjahr für Apfelernte: Einbruch um 78 Prozent

11. November 2016, 11:57
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Der Frosteinbruch Ende April hat nur die Bäume in Oberösterreich verschont. Quer durch das Land brach die Ernte ein

Wien – Die Apfelernte ist gegenüber dem Vorjahr eingebrochen. Österreichweit wurden in diesem Jahr nur 48.000 Tonnen geerntet – das ist ein Viertel einer Normalernte und ein Rückgang um 78 Prozent gegenüber 2015. Grund sei der Frosteinbruch Ende April, der nur die Apfelbäume in Oberösterreich verschonte, teilte der Bauernbund am Freitag mit.

Im Hauptapfelland Steiermark gab es einen Ernteeinbruch um 87 Prozent. Das Burgenland und Niederösterreich verzeichneten mit 60 beziehungsweise 46 Prozent Minus ebenfalls deutliche Einbußen gegenüber dem Vorjahr.

"Annähernd 40 Prozent der Produktion werden in biologischer Weise geführt, aber wir können noch ökologischer werden", stellte Rupert Gsöls, Verbandsobmann der Erwerbsobstbauern, in Aussicht.

Bauernbundpräsident Jakob Auer (ÖVP) sieht die Hilfe aus dem Katastrophenfonds für die betroffenen Bauern als wichtig an. Er lobt auch die neue Möglichkeit der erweiterten Ernteschutzversicherung. (APA, 11.11.2016)

  • In der Steiermark ist die Apfelernte gleich um 87 Prozent eingebrochen.
    foto: dpa / schutt

    In der Steiermark ist die Apfelernte gleich um 87 Prozent eingebrochen.

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