Historischer Kalender – 13. November

13. November 2016, 00:00
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1921 – Auf der Grundlage der Protokolle von Venedig nimmt das österreichische Bundesheer das Burgenland – das aus Teilen der westungarischen Komitate Wieselburg, Ödenburg, Preßburg und Eisenburg gebildet worden war – in Besitz. Die natürliche Landeshauptstadt Ödenburg (Sopron) fällt durch eine unregelmäßige Volksabstimmung an Ungarn.

1936 – Ödön von Horvaths Theaterstück "Glaube Liebe Hoffnung" wird in Wien uraufgeführt.

1941 – Das deutsche U-Boot "U 81" versenkt knapp 30 Seemeilen vor Gibraltar den erst 1938 in Dienst gestellten britischen Flugzeugträger "Ark Royal". Die Besatzung kann sich vor dem Untergang in Sicherheit bringen.

1956 – Der Oberste Gerichtshof der USA erklärt die Rassensegregation in öffentlichen Verkehrsmitteln für verfassungswidrig.

1971 – Die am 30.5. gestartete US-Sonde "Mariner-9" schwenkt nach einer 400 Millionen Kilometer langen Reise auf eine Umlaufbahn um den Planeten Mars ein.

1976 – Vor dem Gelände des geplanten deutschen Kernkraftwerks Brokdorf an der Unterelbe beginnen zweitägige gewalttätige Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten.

1981 – Der Schauspieler Karlheinz Böhm gründet die Hilfsorganisation Menschen für Menschen.

2001 – Die Verbände der US-gestützten afghanischen Nordallianz rücken in die Hauptstadt Kabul ein. Zuvor waren die Truppen der Taliban in Richtung Kandahar und Jalalabad geflohen.

2001 – US-Präsident George W. Bush kündigt bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in Washington den Abbau von rund zwei Drittel der Atomwaffen an. Tags darauf verspricht Putin die analoge Reduktion der russischen Arsenale.

2001 – Das "Bildungsoffensive- und Studiengebühren Volksbegehren" wurde von 173.594 Personen unterschrieben, das sind 2,98 Prozent der Stimmberechtigten.

2011 – Provikar Carl Lampert wird in der Dornbirner Stadtkirche St. Martin in den Stand der Seligen erhoben. Damit kann der 1944 von den Nazis ermordete Priester offiziell verehrt werden.

2015 – Bei beinahe zeitgleichen Angriffen auf die Pariser Konzerthalle Bataclan, eine Reihe von Bars und Restaurants sowie das Fußballstadion Stade de France während eines Freundschaftsspiels Frankreich-Deutschland töten Islamisten 129 Menschen. Sieben Selbstmordattentäter sterben. Noch in der Nacht verhängt Frankreichs Staatschef Francois Hollande den Ausnahmezustand.

Geburtstage:

Wilhelm de Groff, dt. Bildhauer (1676-1742)

Gustav Hegi, schwz. Botaniker (1876-1932)

Mary Wigman, dt. Tänzerin (1886-1973)

Karl Hax, dt. Wirtschaftswiss. (1901-1978)

Heinz von Foerster, US-Biologe u. Kybernetiker öst. Herk. (1911-2002)

Dacia Maraini, ital. Schriftst. (1936- )

Eberhard Diepgen, dt. Politiker (CDU) (1941- )

Daphne Wagner, dt. Schauspielerin (1946- )

Todestage:

Konrad Ernst Ackermann, dt. Schauspieler (1712-1771)

Eckart von Naso, dt. Schriftsteller (1888-1976)

Gerhard Marcks, dt. Bildhauer (1889-1981)

Max Hansen, dän. Filmschauspieler (1897-1961)

Paul Emile Leger, kanad. Kardinal (1904-1991)

Rudolf Schock, dt. Tenor (1915-1986)

(APA, 13.11.2016)

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