Prälat-Ungar-Preise: Sibylle Hamann wieder ausgezeichnet

10. November 2016, 19:30
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Hauptpreise für Journalisten von "Falter", ORF, Radio Klassik und "Wiener Zeitung"

Wien – Der mit 20.000 Euro höchstdotierte Journalistenpreis, der Prälat-Leopold-Ungar-Preis, ist am Donnerstagabend an Sibylle Hamann ("Falter"), Nicole Kampl, Jürgen Pettinger und Lisa-Marie Gotsche (ORF) sowie Thomas Seifert ("Wiener Zeitung") und Marlene Groihofer (Radio Klassik) verliehen worden. Vergeben wird der Preis von der Caritas und der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien.

Hamann wurde für Ihren Beitrag "Elf Monate mit Fatima" in der Wochenzeitung "Falter" in der Kategorie Print ausgezeichnet. Die Journalistin wurde erst kürzlich mit der Medienlöwin in Gold des Journalistinnenkongresses geehrt. Preisträger in der Kategorie TV sind Nicole Kampl, Jürgen Pettinger und Lisa-Marie Gotsche für "Heimat-Verbunden. Durch Krieg und Flucht getrennt", eine Dok-eins-Reportage im ORF. In der Hörfunk-Kategorie überzeugte Marlene Groihofer die Jury mit "Die Einzige, die überlebt hat", gesendet im Format "Passionswege" auf Radio Klassik Stephansdom. In der Kategorie Online wurde der Hauptpreis an Thomas Seifert für sein Virtual-Reality-Projekt "360° Exodus" vergeben.

Weitere Preise

Anerkennungspreise in der Kategorie Print erhielten Simon Kravagna und Nour-El-Houda Khelifi ("Biber"), Christoph Lehermayr ("News") und Birgit Wittstock ("Falter"). In der Kategorie TV wurden Gernot Lercher (ORF-"Kreuz und quer") sowie Robert Gordon und Julia Kovarik (ORF-"Am Schauplatz") ausgezeichnet. Die Hörfunk-Anerkennungen gingen an Ursula Theiretzbacher (Ö1-"Journal Panorama") sowie Peter Lachnit und die Ö1-"Diagonal"-Redaktion. Nadja Hahn und Elisabeth Stratka (ORF) und Tori Reichel (Vica Alps) erhielten Online-Anerkennungspreise.

Mit dem Ungar-Preis werden im Gedenken an den ehemaligen Caritas-Präsidenten herausragende journalistische Leistungen prämiert, die Toleranz und Verständnis im Umgang mit gesellschaftlichen Randgruppen fördern und sich mit sozialpolitischen Themen wie Armut, Obdachlosigkeit, Migration, Flucht, Alter, Krankheit oder Diskriminierung auseinandersetzen. Die Verleihung fand heuer zum 13. Mal statt. (APA, 10.11.2016)

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