FPÖ Burgenland macht Unternehmerin zur neuen Geschäftsführerin

10. November 2016, 14:58
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Petra Wagner soll "frischen Wind" in Partei bringen – Ziel: Verdoppelung der freiheitlichen Gemeinderäte

Eisenstadt – Petra Wagner aus Rudersdorf (Bezirk Jennersdorf) ist die neue Landesgeschäftsführerin der FPÖ Burgenland, das gab Landeshauptmannstellvertreter Johann Tschürtz am Donnerstagnachmittag in Eisenstadt bekannt. Die 48-jährige Unternehmerin wurde einstimmig gewählt und soll "frischen Wind" in die Partei bringen.

Bei der Präsentation fand Tschürtz nur lobende Worte für die Südburgenländerin. Sie sei bekannt für Verlässlichkeit, Umsicht, Geradlinigkeit und werde eine "Öffnung der Partei" herbeiführen. Man gebe ihr "volle Gestaltungsfreiheit".

Die verheiratete Südburgenländerin betreibt ein Altersheim mit elf Angestellten und 18 Bewohnern in Rudersdorf. Diese Tätigkeit will sie neben ihrer Arbeit für die FPÖ weiter ausüben. Die 48-Jährige ist seit November 2015 Mitglied der FPÖ Burgenland.

Vorbereitung der Gemeinderatswahl

Wichtigstes Ziel für Wagner ist die Vorbereitung auf die Gemeinderatswahl im kommenden Jahr. Sie will dazu Sprechstunden in den Bezirken abhalten und "nicht nur im Büro sitzen".

Bei der Wahl will die FPÖ die Zahl der Gemeinderäte verdoppeln, erklärte Tschürtz. Derzeit zählen die Freiheitlichen 80 Gemeinderäte, zuletzt kandidierte man in 51 Gemeinden. 2017 sollen FPÖ-Vertreter im Großteil der Gemeinden antreten, im Bezirk Mattersburg sogar flächendeckend. In "drei, vier Gemeinden" rechnet Tschürtz auch mit Chancen auf den Bürgermeistersessel. Derzeit stellt die FPÖ keinen Bürgermeister.

Für den bisherigen Landesgeschäftsführer Peter Jauschowetz habe man eine neue, "wichtige Aufgabe in Vorbereitung", meinte Tschürtz ohne Details zu nennen. Generell werde sich bei der FPÖ einiges ändern. Man werde "von der Pike auf alles neu organisieren." (APA, 10.11.2016)

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