Whatsapp-Kettenbrief droht Kindern mit Ermordung

10. November 2016, 12:03
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Unter deutschen Schülern sorgt eine Audiobotschaft derzeit für Angst

Über Whatsapp geht wieder einmal ein Kettenbrief um. Dieses Mal sieht sich auch die deutsche Polizei veranlasst, davor zu warnen. Denn die Nachricht enthält nicht wie oft üblich eine kuriose Geschichte, sondern eine Audiobotschaft mit konkreten Todesdrohungen.

Nachricht soll Angst verbreiten

Der Kettenbrief tauchte bereits 2013 erstmals aus und verbreitet sich derzeit unter Schülern in Mittelhessen. In der Nachricht wird angewiesen, sie an an 20 weitere Kontakte weiterzuleiten. Wer das nicht tut, dem drohen laut der Audiobotschaft fatale Konsequenzen. Laut "Mimikama" wird gedroht, dass der Empfänger der Nachricht und dessen Mutter getötet würden.

Was für die meisten Erwachsene leicht als makaberer Scherz zu erkennen ist, wird von vielen Kindern und Jugendlichen ernst genommen. Wer hinter der Nachricht steht, ist nicht bekannt. Eltern rät die Polizei, proaktiv mit ihren Kindern über solche Kettenbriefe zu sprechen. Der einzig richtige Umgang damit ist, die Kette zu unterbrechen und die Nachricht zu löschen. (red, 10.11.2016)

  • Einziges Mittel gegen Whatsapp-Kettenbriefe: nicht weiter verbreiten.
    foto: apa/dpa/marc müller

    Einziges Mittel gegen Whatsapp-Kettenbriefe: nicht weiter verbreiten.

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