Verletzte bei Explosion in Südosttürkei

10. November 2016, 11:50
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Auch Bezirksvorsteher verletzt, die Behörden geben der PKK die Schuld

Istanbul – Bei einer Explosion in der südosttürkischen Provinz Mardin sind fünf Menschen verletzt worden. Darunter sei der Vorsteher des Bezirks Derik, meldete die Nachrichtenagentur DHA am Donnerstag. Die Detonation habe sich in der Nähe des Verwaltungsgebäudes ereignet.

Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete, es habe sich um einen Raketenangriff der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans PKK gehandelt. Diese bekannte sich zunächst nicht dazu.

Zwangsverwaltung

Derik war im September unter Zwangsverwaltung gestellt worden. Der gewählte Bürgermeister wurde durch den nun bei der Detonation verletzten Bezirksvorsteher ersetzt. Bezirksvorsteher unterstehen dem von Ankara ernannten Provinzgouverneur. In den vergangenen Wochen hatte die türkische Regierung in mehr als zwei Dutzend kurdischen Gemeinden die Bürgermeister durch Zwangsverwalter ersetzt.

Die PKK verübt vor allem in der Südosttürkei immer wieder Anschläge. (APA, 10.11.2016)

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