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"Das Öffi-Ticket mit dem Fingernagel bezahlen"

10. November 2016, 10:37

Roland Toch von Wirecard CEE im Gespräch über Wearables, Fingerabdrücke und den Lieblingskaffee im Stammlokal.

Niemand möchte heute mehr lange an der Kasse stehen oder ewig auf den Kellner warten. Doch welche Möglichkeiten bieten digitale Systeme bereits und welche Mobile Payment Lösungen können im Alltag angewandt werden? Roland Toch, Managing Director beim internationalen Payment-Serviceprovider Wirecard CEE, gibt Einblicke in die neuesten Trends beim elektronischen und mobilen Bezahlen.

ecaustria: Mobiles Bezahlen erfreut sich bei den Kunden immer größerer Beliebtheit. Was sind denn da die neuesten Trends und Technologien?

Roland Toch: Wearables als kommunizierende Gegenstände, die man am Körper trägt, sind wegen der Bequemlichkeit stark im Kommen. Das können ganz gewöhnliche Dinge sein, wie ein Armband, ein Ring oder eine Kette, die vielfältige Funktionalitäten abbilden. Angefangen vom Daten-Tracking beim Sport bis hin zum Bezahlen des Öffi-Tickets per Fingernagel. Für Konsumenten müssen solche Gimmicks einfach anzuwenden sein, ihre Daten müssen sicher verwaltbar sein, das Ganze muss einen Mehrwert bieten. Etwa, dass ich in meinem Stamm-Café persönlich per Nachricht angesprochen werde und meinen Lieblingskaffee vergünstigt erhalte. Für Händler ergeben sich daraus neue Möglichkeiten, ihre Zielgruppe auf innovative Weise anzusprechen und diese zur Interaktion zu animieren.

Wo und bis zu welchen Beträgen wird am liebsten per Handy oder App bezahlt? Ist das noch immer auch eine Generationenfrage?

Am liebsten würden Konsumenten natürlich gar nichts bezahlen – Payment ist nun einmal nicht sexy. Wenn man aber moderne Lösungen bietet, die sich einfach bedienen lassen und optimale Sicherheit im In- und Ausland bieten, sind der Kanal, über den die Zahlung läuft, der Betrag oder das Alter der Konsumenten egal.

Bei der Nutzung elektronischer Bezahlsysteme ist für Kunden und Händler immer noch die Sicherheit die größte Sorge. Zu Recht ?

Sicherheit ist immer ein Thema, aber Grund zur Sorge gibt es nicht. Händler sollten sich professionelle Dienstleister an die Seite holen, die sich schon seit Jahren mit dem Thema der bargeldlosen Bezahlung beschäftigen. Hier ist die Kompetenz und das Know-how vorhanden um sichere Lösungen anzubieten, die auch benutzerfreundlich bedienbar sind – etwa mobileTAN, Fingerabdruck und dergleichen. Wenn die sicherste Lösung einen komplizierten und langwierigen Bezahlprozess zur Folge hat, wird sie von Konsumenten nicht angenommen werden.

Kann der Handel heute im Wettbewerb noch bestehen, ohne entsprechende mobile elektronische Zahlungsmittel anzubieten?

Unternehmer müssen ihre Produkte kanalübergreifend präsentieren. Kunden von heute sind immer und überall mit dem Internet verbunden, sie nutzen diese Quelle natürlich zur Recherche und ebenfalls auch gleich zum Kauf. Die digitale Auslage – der Onlineshop – ist natürlich nur dann wirklich sinnvoll, wenn hier auch ein schneller Kaufabschluss möglich ist.

Auf welche Technologien sollten die Händler setzen? Wer hilft bei der Umsetzung und Integration in die Geschäftsprozesse- und -systeme?

Technologien und Lösungen von großen Unternehmen mit viel Know-how sind hier kleinen Insel-Lösungen sicher vorzuziehen. Denn nur so ist es möglich, den Händler umfassend zu betreuen und ganzheitliche Lösungen anzubieten. Dabei wird die Zahlungsakzeptanz im stationären Shop und online ebenso abgedeckt, wie die Verknüpfung mit Kundenbindungsprogrammen und der Integration in die Hintergrundsysteme wie die Warenwirtschaft. Ein wichtiger Punkt ist auch die Internationalität. Gerade im Internet sind Ländergrenzen unbedeutend. Hier kann man schnell neue Zielgruppen gewinnen. Diese muss man dann aber auch entsprechend bedienen können.

  • Roland Toch, Managing Director bei Wirecard CEE
    foto: economy

    Roland Toch, Managing Director bei Wirecard CEE

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