Was zu tun ist

Einserkastl9. November 2016, 18:14
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Eine neue Finanzkrise, eine Weltrezession sind möglich

Be afraid. Be prepared. Jeder hier in Europa hat Grund, Angst davor zu haben, was dieses Wahlergebnis auslösen wird. Jeder hat Grund, sich bestmöglich auf die kommenden Umstürze vorzubereiten. Sowohl im persönlichen Bereich des Einzelnen wie in den verwirrten, hilflosen Regierungen wie der unsrigen gibt es nur eine Devise:

Bringt eure Angelegenheiten in Ordnung. Zählt eure Aktiva und Passiva, überlegt euch, was ihr tun könnt, um das Schlimmste abzufedern. Besinnt euch auf gemeinsame Interessen, erstellt Notfallpläne für drohende Ereignisse, so unwahrscheinlich sie auch erscheinen mögen. Vor allem: Glaubt nicht, dass es schon nicht so schlimm werden wird.

Da Donald Trump nicht nur Präsident ist, sondern auch Kontrolle über den Kongress und nahezu alle wichtigen Institutionen hat, gibt es keine wirksamen Gegenmächte. Eine neue Finanzkrise, eine Weltrezession sind möglich. Jeder erfahrene Troublemaker von Wladimir Putin abwärts wird Trumps Ignoranz und Irrationalität austesten wollen. Donald Trump muss nur er selbst bleiben, um das wahr werden zu lassen.

Was David Remick, Chef des New Yorker, schreibt, gilt auch für uns: "Verzweiflung ist keine Antwort. Autoritarismus zu bekämpfen, Lügen zu benennen, ehrenhaft und verbissen im Namen amerikanischer Ideale zu kämpfen – das ist das, was zu tun übrig geblieben ist. Das ist alles, was zu tun ist." (Hans Rauscher, 9.11.2016)

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