Voest hofft auf Besserung durch anziehende Preise

9. November 2016, 17:31
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Im steirischen Kindberg konnte bereits die Kurzarbeit beendet werden

Wien – Die Voestalpine hat im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres (beginnend mit 1. April), deutlich weniger verdient, doch hofft Konzernchef Wolfgang Eder wegen anziehender Preise auf Verbesserung. Bei Kohle und Eisenerz gebe es bereits einen Aufwärtstrend, auf den die Linzer nun setzen wollen. Überdies sollten auch die leicht angezogenen Energiepreise die Zulieferung zur Öl- und Gasindustrie wieder ankurbeln. Im Nahtlosrohrwerk im steirischen Kindberg konnte die Kurzarbeit beendet werden.

Trotz mäßiger Konjunktur gut liefen die Bereiche Auto, Luftfahrt und Konsumgüter, erklärte Eder. Bereits im zweiten Quartal lag der Gewinn deutlich über dem der ersten drei Monate. Im Gesamtjahr 2016/17 werde man beim operativen Ergebnis (Ebit) etwas unter dem Vorjahreswert abschneiden, vor Abschreibungen aber das Niveau von 2015/16 "in etwa" erreichen. Im ersten Halbjahr sank das Ebit – auch wegen Verzerrungen durch Einmaleffekte im Vorjahr – um 35,6 Prozent auf 369 Millionen Euro. (as, 9.11.2016)

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