Leiche des in den Ennskanal gestürzten Kipplader-Lenkers geborgen

9. November 2016, 11:07
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58-Jähriger konnte sich nicht mehr retten

St. Pantaleon-Erla/Enns – Die Leiche des bei einem Arbeitsunfall in St. Pantaleon-Erla (Bezirk Amstetten) am Dienstagnachmittag ums Leben gekommenen Lenkers eines Kippladers wurde am Mittwoch geborgen. Der 58-Jährige aus dem Bezirk Gänserndorf war nach Angaben der Landespolizeidirektion Niederösterreich mit dem Baufahrzeug in den Ennskanal gestürzt und konnte sich nicht mehr befreien.

Der Polizei zufolge dürfte der tonnenschwere Lastwagen ohne Fremdverschulden vom rutschigen und schlammigen Untergrund eines Uferbegleitweges seitlich ins Wasser gerutscht sein. Der Lenker ertrank. Die Leiche des Mannes wurde von Cobra-Tauchern geborgen.

Der Kipplader lag laut Polizei in sieben bis acht Metern Tiefe auf dem Dach. Die Bergung des Fahrzeugs stand noch aus, sagte Philipp Gutlederer vom Bezirksfeuerwehrkommando Amstetten Mittwoch früh auf Anfrage. Es gebe vorerst auch keinen Zeitpunkt dafür. Die Feuerwehren seien abgerückt. Der Kipplader wurde laut Gutlederer mit Ketten und Seilen gesichert. Ölsperren auf dem Ennskanal seien noch am Dienstag ausgelegt worden. (APA, 9.11.2016)

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