US-Wahl: In Colorado wird ärztliche Sterbehilfe legal

9. November 2016, 10:49
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Unheilbar kranke Patienten, denen der Tod für das nächste halbe Jahr vorausgesagt wird, dürfen in Colorado von Ärzten nun Beihilfe zum Selbstmord erhalten

Im US-Staat Colorado dürfen Ärzte todkranke Menschen künftig beim Suizid unterstützen. Die Wähler haben sich dort im Zuge der Wahl am 8. November auch für die Legalisierung von Sterbehilfe für Patienten mit einer unheilbaren Krankheit ausgesprochen, denen der Tod für die nächsten sechs Monate prognostiziert wird.

Die Beihilfe bedeutet, dass der Patient auf seinen Wunsch hin ein Mittel zur Selbsttötung vom Arzt erhält. In Kalifornien, Oregon, Washington, Montana und Vermont ist ärztliche Sterbehilfe bereits legal.

Neben der Entscheidung zwischen Donald Trump und Hillary Clinton standen am Wahltag auch eine Reihe anderer Entscheidungen an. Auf lokaler wie bundesstaatlicher Ebene fanden mehr als 250.000 Wahlen statt. Abgestimmt wurde etwa auch über die Legalisierung von Marihuana, das neben Colorado, Washington, Alaska und Oregon sowie der Hauptstadt Washington DC nun auch in Kalifornien legal konsumiert werden darf. (APA, red, 9.11.2016)

  • In Colorado stimmten die Amerikaner auch über die Einführung der Sterbehilfe ab, so auch hier im Union Station in Denver.
    foto: apa/afp/jason connolly

    In Colorado stimmten die Amerikaner auch über die Einführung der Sterbehilfe ab, so auch hier im Union Station in Denver.

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