Beobachter: 20 Tote bei Angriffen auf syrische Rebellengebiete

9. November 2016, 06:09
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Russland bestreitet an den Angriffen in der Provinz Idlib beteiligt gewesen zu sein

Damaskus – Bei Luft- und Artillerieangriffen auf Rebellengebiete in der syrischen Provinz Idlib sind am Dienstag nach Informationen von Kriegsbeobachtern mindestens 20 Menschen getötet worden.

Die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte teilte weiter mit, durch Angriffe der syrischen oder der russischen Luftwaffe auf die Stadt Khan Sheikhun seien sieben Kinder und zwei Schwangere getötet worden. Elf Menschen seien in dem Dorf Baarbo ums Leben gekommen.

Russland dementiert Beteiligung

Die russische Nachrichtenagentur Tass zitierte einen Sprecher des Verteidigungsministeriums mit den Worten, russische Kampfflugzeuge seien am 8. November im Gebiet Khan Sheikhun nicht im Einsatz gewesen. Es habe dort auch keinen Beschuss mit Raketen gegeben.

In der syrischen Provinz Idlib befinden sich die bevölkerungsreichsten Gebiete unter Kontrolle der Rebellen. Zu ihnen gehören nationalistische Gruppen unter dem Banner der Freien Syrischen Armee sowie islamistische Kämpfer wie die Extremisten der früher zur Al-Kaida gehörenden Gruppe Jabhat Fatah al-Sham. (APA, 9.11.2016)

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