Kinderbücher, die vom Kranksein erzählen

Ansichtssache18. November 2016, 14:41
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Krankheiten sind in jedem Kinderleben eine einschneidende Erfahrung, Bücher ein guter Weg, den Körper verstehen zu lernen. Oft erfahren dabei sogar Erwachsene noch etwas Neues.

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foto: caritas socialis

Wie das ist, wenn Opa stirbt

Mit dem Sterben tun sich die Menschen in der westlichen Welt nicht leicht. Der Tod wird so lange wie möglich verdrängt, und richtig sprachlos werden Eltern, wenn sie ihre Kindern auf das baldige Ableben eines geliebten Menschen vorbereiten sollen.

Renate Magerl und Christine Dirnberger können das aber richtig gut. Sie arbeiten beide bei der Caritas Socialis, kennen Hospizarbeit und wissen, was in solchen Situationen zählt. Kindgerecht aufgearbeitet haben sie ihr Wissen in "Max und Urli vom Ehrlingerhof", einem kleinen Büchlein, der die letzte Lebensphase eines Menschen beschreibt und erzählt, wie es denen, die weiterleben, geht. Tröstlich daran: Abschied kann auch schöne Seiten haben.

Es kann sein, dass der eine oder andere beim Vorlesen sogar weinen muss, denn die Geschichte ist sehr traurig. Das Gute: Es überwindet ein Tabu und liefert einen Anstoß, um mit Kindern über Leben und Sterben ins Gespräch zu kommen.

Dirnberger/Magerl: Max und Urli vom Ehrlingerhof. Zu bestellen unter: www.cs.or.at/urli

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