48-Jähriger hortete illegal Waffen und Granaten im Bezirk Lilienfeld

7. November 2016, 18:05
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Bei Hausdurchsuchung u.a. Sturmgewehre, Maschinenpistole und rund 3.300 Stück Munition sichergestellt – Entminungsdienst im Einsatz

St. Veit/Gölsen – Ein 48-Jähriger hat in St. Veit a.d. Gölsen (Bezirk Lilienfeld) zahlreiche Waffen gehortet. Bei einer Hausdurchsuchung am Montag an der Wohnadresse des Mannes wurden u.a. Sturmgewehre, eine Maschinenpistole, rund 3.300 Stück Munition sowie 269 Granaten sichergestellt. Der 48-Jährige, gegen den laut NÖ Polizei ein aufrechtes Waffenverbot besteht, wurde der Staatsanwaltschaft St. Pölten angezeigt.

Experten des Entminungsdienstes mussten zwei Granaten an Ort und Stelle sprengen, da diese nicht mehr transportfähig waren. Sichergestellt wurden funktionsfähige Waffen wie ein Kalaschnikow-Sturmgewehr und eine Maschinenpistole der Marke Beretta aus dem Zweiten Weltkrieg. Bei zwei gefundenen Sturmgewehren muss die Funktionsfähigkeit nach Polizeiangaben noch überprüft werden. Zudem entdeckten die Beamten zehn Karabiner, acht Faustfeuerwaffen, diverse Bajonette, Hieb- und Stichwaffen sowie verbotene Gegenstände wie Schalldämpfer.

Das Landesamt Verfassungsschutz hatte aufgrund eines Hinweises Erhebungen gegen den 48-Jährigen wegen des Verdachtes des Besitzes von illegalen Waffen geführt. Die Hausdurchsuchung wurde von der Staatsanwaltschaft St. Pölten angeordnet, hieß es in der Aussendung. (APA, 7.11.2016)

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