Illegales Elfenbein stammt durchwegs aus sehr rezenter Wilderei

8. November 2016, 05:30
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New York – Zwischen 2007 und 2014 sind in Afrika vermutlich bis zu 30 Prozent der Elefanten der Wilderei zum Opfer gefallen, das sind rund 144.000 Tiere. Der Grund für das Abschlachten ist der illegale Elfenbeinhandel, der praktisch nur mit frischem Elfenbein operiert, wie Forscher um Kevin Uno (Columbia University) im Fachblatt "PNAS" schreiben: 90 Prozent des beschlagnahmten Elfenbeins stammen von Tieren, die erst vor längstens drei Jahren getötet worden sind. Das ließ sich dank Untersuchungen des Elfenbeins mit der C14-Datierung ermitteln. (red)

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