CETA- und TTIP für Merkel Voraussetzung für fairen Welthandel

6. November 2016, 16:06
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Deutsche Kanzlerin betont "Verbraucherschutzdinge"

Berlin – Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat das EU-Handelsabkommen CETA mit Kanada und das geplante Abkommen TTIP mit den USA als Voraussetzung für einen faireren Welthandel bezeichnet. Viele, darunter auch Nichtregierungsorganisationen, hätten immer betont, dass "wir fairen Handel nur haben können, wenn auch Standards, die nicht Zölle sind, vergleichbarer werden".

Das sagte die CDU-Vorsitzende am Samstag in ihrer wöchentlichen Videobotschaft im Internet. Jetzt würden solche maßgeblichen und standardsetzenden Abkommen verhandelt, und schon gebe es wieder sehr viel Kritik, weil das Ganze komplexer sei, "und weil man völlig neue Ängste und Sorgen hat". Merkel: "Der Lernprozess, den wir alle jetzt bei CETA durchgemacht haben, muss uns dazu führen, zu sagen: Das sind doch viel bessere, für unsere Arbeitsplätze viel bessere Abkommen, in denen wir nicht nur die Zollfrage haben, sondern eben auch Verbraucherschutzdinge." Denn damit lasse sich Globalisierung gestalten, betonte die deutsche Kanzlerin. (APA, dpa, 6.11.2016)

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