Microsoft hat 2016 über 330 Millionen Browser-Nutzer verloren

5. November 2016, 17:10
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Anstatt vom Internet Explorer auf Edge zu wechseln, griffen die Nutzer lieber zur Konkurrenz

Microsoft soll einem Bericht von Computerworld zufolge, 2016 mehr als 330 Millionen Browser-Nutzer verloren haben. Der neue Browser Edge ist zwar auf circa 400 Millionen PCs mit Windows 10 vorinstalliert, trotzdem konnte er sich nicht gegen die übermächtige Konkurrenz durchsetzen. Von Jänner bis Oktober hat sich der Nutzer-Anteil vom Internet-Explorer von 44 auf 23 Prozent fast halbiert, während Edge im gleichen Zeitraum nur um zwei Prozent zulegen konnte und zurzeit bei fünf Prozent hält.

Chrome mit 55 Prozent weit vorne

Somit ist deutlich, dass Windows-Nutzer vielmehr zu Chrome oder Firefox gewechselt sind, anstatt sich den neuen Microsoft-Browser anzusehen. Diese konnten nämlich zulegen. Chrome hält im Oktober bei einem weltweiten Marktanteil von 55 Prozent und Firefox auf 11,2 Prozent. Allein im Oktober soll Microsoft 40 Millionen Browser-Nutzer an die Konkurrenz verloren haben. Die Prozentsätze berufen sich auf Daten der Webanalysefirma Net Applications. (red, 05.11.2016)

  • Microsoft Edge – vom Konzern empfohlen, aber weit abgeschlagen.
    foto: screenshot/webstandard

    Microsoft Edge – vom Konzern empfohlen, aber weit abgeschlagen.

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