Journalist in Afghanistan getötet: Blutigstes Jahr für Medien

4. November 2016, 16:18
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Wagen des Medienvertreters fuhr auf Mine

Kabul – Bei der Explosion einer Mine ist in der afghanischen Stadt Lashkargah ein bekannter afghanischer Journalist getötet worden. Das bestätigte am Freitag der Sprecher des Gouverneurspalastes, Omar Swak.

Der Journalist Nematullah Zahir habe für den großen Privatsender Ariana TV gearbeitet. Medien berichteten, Zahir und andere Journalisten hätten einen Militäreinsatz gegen radikalislamische Taliban begleitet, als ihr Wagen im Surgusa-Viertel der Stadt in der schwer umkämpften Südprovinz Helmand auf den Sprengsatz fuhr.

Erst vor zwei Tagen hatte die Medienrechtsorganisation Afghanisches Sicherheitskomitee für Journalisten (AJSC) in einem viel beachteten Bericht erklärt, dass allein bis August elf Journalisten getötet worden seien. Das mache 2016 zum bisher blutigsten Jahr für Medien in Afghanistan. (APA, dpa, 4.11.2016)

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