Wiener Volksschülerin an Meningitis gestorben

4. November 2016, 12:34
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Keine weiteren Ansteckungen im Umfeld des Mädchens

Wien – Eine Wiener Volksschülerin ist am Donnerstag in einem Krankenhaus an Meningokokken-Meningitis gestorben. Ein Sprecher der MA 15 (Gesundheitsdienst) bestätigte einen entsprechenden Bericht der Gratiszeitung "Heute" am Freitag.

Das Mädchen, das eine Schule im Bezirk Margareten besuchte, war laut der Zeitung vergangene Woche mit hohem Fieber ins Spital eingeliefert worden. Die MA 15 wurde am vergangenen Freitag über die Erkrankung informiert. In der Folge wurden die 18 Mitschüler und vier Lehrer kontaktiert. Ihnen sei die Antibiotika-Prophylaxe empfohlen und die Abgabe organisiert worden.

Inkubationszeit vorbei

Die Krankheit ist leicht übertragbar, zu weiteren Ansteckungen sei es allerdings nicht gekommen, erklärte der MA-15-Sprecher. Die Inkubationszeit, also die Phase zwischen Ansteckung und Erkrankung, sei mit diesem Freitag vorbei. Diese beträgt zwei bis zehn Tage ab dem letztmöglichen Kontakt mit einer erkrankten Person.

Im Vorjahr traten in Wien laut MA 15 sieben Fälle von Meningokokken auf, wovon zwei Personen starben. In ganz Österreich wurden 27 Erkrankungen gemeldet. (APA, 4.11.2016)

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