Autonomie für Neos und IV überfällig

4. November 2016, 11:54
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Bei der neuen Lehrerausbildung sei das Voraussetzung für reibungslose Zusammenarbeit mit den Unis, Neos wollen aber noch mehr Freiheit für Hochschulen

Lob für die von der Regierung geplante Autonomie der Pädagogischen Hochschulen (PH) gab es von Industriellenvereinigung (IV) und den Neos. IV-Generalsekretär Christoph Neumayer sprach von einem überfälligen Schritt für eine reibungslose Kooperation zwischen PH und Unis bei der neuen Lehrerausbildung. Die Neos erhoffen dadurch eine Qualitätssteigerung an den PH.

Die Industrie erwartet sich außerdem Profilschärfungen in Forschung und Lehre und weniger Bürokratie. Notwendige Instrumente dafür seien Leistungsvereinbarungen, Entwicklungs- und Organisationspläne und begleitende Professionalisierungsmaßnahmen für das Personal. Die Ausgliederung müsse außerdem in ein umfassendes Konzept für den österreichischen Hochschulraum eingebettet werden.

Aus Sicht von Neos-Wissenschaftssprecherin Claudia Gamon konnte an den Universitäten durch die Autonomie zwar Qualität und Profilbildung deutlich angehoben werden. "Für noch bessere Planung und ein Mehr an Entwicklungschancen treten Neos weiterhin für noch mehr autonome Rechte und Freiheiten der Hochschulen ein." (APA, 4.11.2016)

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