AMAG nach neun Monaten mit deutlich mehr Gewinn

3. November 2016, 15:54
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Ergebnis nach Steuern stieg um 15 Prozent auf 38,5 Mio. Euro – Ergebnisausblick verbessert

Ranshofen/Wien – Der börsennotierte Aluminiumkonzern AMAG hat auch in den ersten drei Quartalen des laufenden Geschäftsjahres 2016 gut verdient. Firmenchef Helmut Wieser sieht das Unternehmen weiter auf Wachstumskurs und mit verbesserter Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig hat er die Ergebnisprognose (EBITDA) für das Gesamtjahr von bisher 120 bis 130 Mio. auf 135 Mio. Euro ein weiteres Mal erhöht.

Trotz eines rückläufigen Umsatzes von 2,5 Prozent von 704,5 auf 687,1 Mio. Euro stieg das Neunmonatsergebnis nach Steuern um 15,2 Prozent von 33,5 auf 38,5 Mio. Euro.

Im dritten Quartal gingen die Umsätze von 232,9 auf 233,4 Mio. Euro zurück. Analysten hatten im Vorfeld mit einem leichten Anstieg auf 233,5 Mio. Euro gerechnet. Das EBITDA stieg in diesem Zeitraum von 33,2 auf 36,3 Mio. Euro stärker als die erwarteten 34,5 Mio. Euro.

Tiefer Alupreis belastet

In den ersten drei Quartalen konnte die Absatzmenge um sieben Prozent auf 309.000 Tonnen gesteigert werden. Der Absatz von Aluminiumwalzprodukten stieg auf einen Rekordwert von 153.900 Tonnen. Belastend auf die Erlöse wirkte sich der niedrige Aluminumpreis aus, teilte die AMAG am Donnerstag mit.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg in den ersten drei Quartalen um 7 Prozent von 102,1 auf 109,7 Mio. Euro. Dazu trugen vor allem die gestiegene Absatzmenge im Segment Walzen sowie günstigere Rohstoffkosten und Kostenoptimierungen in der kanadischen Elektrolyse Alouette bei. Das Betriebsergebnis (EBIT) der AMAG-Gruppe lag in den ersten neun Monaten bei 58,6 Mio. Euro und damit um 17 Prozent über dem Vorjahreswert von 50,3 Mio. Euro. Der operative Cashflow stieg von 77,6 auf 101,5 Mio. Euro. Damit habe ein Großteil der durch das Standorterweiterungsprojekt ,,AMAG 2020" gestiegenen Investitionsausgaben abgedeckt werden können, heißt es. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag bei -127,4 (-55,59) Mio. Euro. (APA, 3.11.2016)

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