Malware setzt britische Krankenhäuser tagelang außer Gefecht

2. November 2016, 11:22
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Mehrere Spitäler im Osten Englands arbeiten aufgrund einer Virusinfektion seit Tagen im Minimalbetrieb

Eine Malwareinfektion führte kürzlich im Osten Englands zu einem Patientenstau und anderen Ärgernissen. Die Betreiber mehrerer Krankenhäuser, Northern Lincolnshire and Goole Foundation, mussten wegen des Befalls ihrer IT-Infrastruktur ihren Betriebs auf ein Minimalmaß reduzieren, schreibt die BBC.

Spitaler im Minimalbetrieb

Notwendig war dies, da man zahlreiche Systeme abschalten musste, um das Problem eingrenzen zu können. Folglich sagte man abseits von Chemotherapien, Schwangerschaftskontrollen und einfachen Geburten fast alle Untersuchungen und Operationen ab. Die Versorgung von Traumafällen und Risikogeburten wurde auf umliegende Krankenhäuser ausgelagert. Die Unfallambulanzen blieben geöffnet, man ersucht jedoch, nach Möglichkeit auf andere Spitäler auszuweichen.

Die nicht weiter spezifizierten Malware-Infektionen sollen erstmals am Sonntag aufgetreten sein. Auch am Mittwoch liefen die Spitäler noch im eingeschränkten Betrieb. Nach der Behebung des Virusproblems sollen ausgefallene Termine umgehend neu geplant werden. (gpi, 02.11.2016)

  • Auch im Princess Diana Hospital operiert man seit Montag auf Sparflamme.
    foto: nlghs

    Auch im Princess Diana Hospital operiert man seit Montag auf Sparflamme.

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