Brand durch Hoverboard: Familie klagt Amazon auf 30 Millionen Dollar

2. November 2016, 11:06
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Explodiertes Hoverboard für Großbrand in Einfamilienhaus verantwortlich gemacht

Vor knapp Jahr soll ein Hoverboard in Nashville, Tennessee, einen Hausbrand ausgelöst haben. Nun hat die Familie Klage gegen Amazon eingereicht, über das das Fitburo F1 genannte Gerät verkauft worden war. Die Kläger verlangen 30 Millionen Dollar.

Großbrand ausgelöst

Laut einem Bericht des "Guardian" war der Akku des Hoverboards Anfang Jänner explodiert und verursachte dadurch einen Großbrand. Zwei Kinder der Familie hatten sich offenbar nur durch einen Sprung aus den Fenstern im zweiten Stock des Hauses retten können. Verkauft wurde das Gerät durch ein Unternehmen namens W-Deals.

Amazon sei zwar nicht für die Produkte verantwortlich, die durch Drittunternehmen verkauft werden. Die Kläger werfen dem Unternehmen jedoch vor, dass W-Deals gefälschte Produkte verkauft habe. Laut dem Anwalt der Familie habe man auch nach mehreren Monaten Recherche nicht herausgefunden, wer das Gerät hergestellt hat. In diesem Fall sehe die Rechtslage im US-Bundesstaat Tennessee vor, dass der Händler zur Verantwortung gezogen werden könne.

Hunderttausende Geräte zurückgerufen

Amazon hatte im Dezember vorigen Jahres damit begonnen, die Hoverboards einiger Hersteller zu entfernen, nachdem die Verbraucherschutzbehörde Hunderttausende Geräte zurückgerufen hatte. (red, 2.11.2016)

  • Der explodierte Akku eines Hoverboards soll im Jänner einen Großbrand in einem Einfamilienhaus in Nashville ausgelöst haben. Die Familie klagt nun Amazon.
    foto: nashville fire department

    Der explodierte Akku eines Hoverboards soll im Jänner einen Großbrand in einem Einfamilienhaus in Nashville ausgelöst haben. Die Familie klagt nun Amazon.

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