Israel und Deutschland verstärken Austausch in Start-up-Branche

2. November 2016, 10:32
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Pilotprojekt soll Zugang zu jeweils anderen Ökosystemen erleichtern

Israel und Deutschland arbeiten im Bereich der Start-up-Förderung immer enger zusammen. Das "German Israeli Start-up Exchange Program" (Gisep) soll Gründern und Investoren den Zugang zum jeweils anderen Ökosystem erleichtern. Eine Delegation des Bundesverbands Deutsche Start-ups, der das Programm initiiert hat, ist noch bis Donnerstag auf einer Informationsreise in Israel unterwegs.

Förderung durch Wirtschaftsministerium

Die 16-köpfige Delegation habe sich vor allem über die lebendige israelische Start-up-Szene informiert, sagte Leiter Sascha Schubert am Dienstagabend bei der Vorstellung von Gisep in Tel Aviv. "Es ging darum, Kontakte aufzubauen, und um die Frage, was kann man voneinander lernen." Das Programm wird auch vom deutschen Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Am Mittwochabend wollte die Delegation in Tel Aviv an einer Konferenz zu alternativen Energien teilnehmen, bei der auch Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erwartet wurde.

Parallel dazu ist auch eine Delegation des Ausschusses Digitale Agenda des Bundestags in Israel unterwegs, um die Start-up-Szene und Sicherheitstechnologien in Israel kennenzulernen. Israel gilt als führend im Bereich der Cybersicherheit.

Unterstützung bei bürokratischen Hürden

Das Gisep-Pilotprojekt läuft bis April kommenden Jahres und unterstützt Start-ups bei der Eröffnung einer Zweigstelle in Deutschland oder Israel. Experten helfen bei Workshops, bürokratische und juristische Hürden zu überwinden. Der Start-up-Verband bietet außerdem einen Leitfaden dazu an, der israelischen Gründern den Zugang zum deutschen Markt erleichtern soll. (APA/dpa, 2.11.2016)

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